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rlc | packaging group steigert Umsatz auf mehr als 240 Millionen Euro

Geschäftsleitung rlc | packaging group: Prof. Dr. Frank Ohle, Stephan Bestehorn und Hans-Christian Bestehorn (von links nach rechts): Bis zum Jahr 2021 strebt die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro an.

Hannover, 10. April 2017. Die rlc | packaging group hat im Jahr 2016 den Umsatz um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert: 240,5 Millionen Euro erwirtschaftete die Unternehmensgruppe an ihren acht Standorten in Deutschland, Polen und der Schweiz. Im selben Zeitraum wurden etwa 105.000 Tonnen Karton für Verpackungslösungen verarbeitet. Für 2017 plant rlc aktuell, rund 14 Millionen Euro an verschiedenen Standorten zu investieren.

„Die positive Umsatzentwicklung bestätigt unsere strategische Ausrichtung als ganzheitlicher Systemanbieter von Full-Service-Leistungen für FMCG- und Pharmahersteller“, kommentiert Hans-Christian Bestehorn, Geschäftsführender Gesellschafter der rlc | packaging group. „In einem zunehmend volatilen Marktumfeld bauen wir als familiengeführtes Unternehmen im Wandel unsere Position in Europa weiter aus. Dazu straffen wir die Strukturen und Prozesse in unserem Unternehmen und investieren kontinuierlich in neueste Technologien. In diesem Jahr planen wir mit einer Summe von rund 14 Millionen Euro für den Ausbau des Standorts BSC in Polen sowie verschiedene technologische Erweiterungen in unseren strategischen Fokus-Branchen.“

Wandel zum digital vernetzten Unternehmen

Die Konsumgüterindustrie und die Anforderungen an die Verpackung verändern sich enorm: Digitalisierung und Individualisierung erzeugen einen steigenden Innovationsdruck und erfordern kürzere Reaktionszeiten. „Gemäß unserer Lean-Philosophie haben wir uns vor einigen Jahren neu aufgestellt und verkürzen dadurch schon heute die Lead Time und die Time to Market deutlich. Den eingeschlagenen Weg setzen wir fort. Als agiles Unternehmen wollen wir uns mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette digital vernetzen und die Prozesse künftig noch schlanker gestalten“, erklärt Bestehorn. Seit März 2016 optimiert das familiengeführte Unternehmen mit dem Programm „Shape“ die Prozesseffizienz und Anlagenproduktivität seiner branchenspezialisierten Center of Excellence und legt damit die Basis für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe. Das Leistungssteigerungsprogramm zeigte schon in 2016 signifikante Erfolge und wird auch in diesem Jahr an allen Standorten weiter vorangetrieben.

Gleichzeitig richtet rlc seine Standorte noch stärker auf die Erfolgsfaktoren seiner Zielbranchen aus. Trends wie Smart Packaging, Individualisierung oder auch die weiterhin zunehmende Sensibilität beim Thema Nachhaltigkeit erhöhen die Ansprüche an eine ganzheitliche Beratung. Entsprechend dem Motto „Rethink Packaging“ hinterfragt der Systemanbieter Designs, Technologien und Prozesse, um diese Trends mit neuen Ideen und hochwertigen Lösungen schnell umzusetzen. Dieser Ansatz wurde bereits mehrfach honoriert: So hat zuletzt die Jury der Druck&Medien Awards rlc als ‚Verpackungsdrucker des Jahres 2016‘ ausgezeichnet.

Neue Technologien und Infrastruktur

In den nächsten zwei Jahren baut die Unternehmensgruppe unter anderem den Standort BSC Drukarnia Opakowán im polnischen Poznań aus. Dort entsteht ein weiteres Werk inklusive neuer Produktionsgebäude, Fertigwaren- und Rohstofflager. So hat der Standort kürzlich eine weitere ALPINA-Faltschachtel-Klebemaschine von Bobst integriert. Darüber hinaus investiert rlc noch dieses Jahr in eine modulare, mit mindestens zwölf Druckwerken und verschiedenen Inline-Veredelungstechnologien ausgestattete High Definition Rollenflexodruckmaschine. Erst im Februar wurde zudem eine neue UV-Druckmaschine von manroland installiert.

In Deutschland stärkt rlc 2017 insbesondere die Bereiche Pharma und Beauty. So erweitert das Unternehmen im PHARMACENTER in Rüdersdorf die Kapazitäten für die Serialisierung von Arzneimittelverpackungen und investiert im Werk LEUNISMAN in Hannover in eine Hochgeschwindigkeits-Klebemaschine. An diesem Standort ging bereits Anfang 2016 eine neue 16 Unit-Bogen-Offsetdruckmaschine für den steigenden Bedarf an hochveredelten Faltschachteln in der Beauty-Branche an den Start.

An den Standorten in der Schweiz wurden in den letzten zwei Jahren bereits erhebliche Investitionen in das TRAYCENTER und ein neues PHARMACENTER getätigt, so dass hier in diesem Jahr vorerst keine größeren Investitionen anstehen.

Den Ausblick für die nächsten Jahre sieht Bestehorn positiv: „Bis zum Jahr 2021 streben wir einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro an und werden im Ranking der europäischen Verpackungshersteller weiter aufrücken. Dabei bleiben wir offen dafür, auch durch Zukäufe weiter zu wachsen. Mit unserer strategischen Ausrichtung als lösungsorientierter Systemanbieter sehen wir uns gut gerüstet, das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen.“

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