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Es werde Licht: rlc zeigt mit „Lumen“ neue Smart-Packaging-Konzepte

Ob Logo oder feine Schriftzüge: Beleuchtet fallen selbst kleine Elemente gezielt ins Auge und hinterlassen einen bleibenden Eindruck beim Konsumenten.

Hannover, 13.01.2016. Mit der Konzeptreihe „Lumen“ präsentiert die rlc | packaging group neuartige Verpackungsideen, bei denen Leuchteffekte in Verbindung mit besonderen Konstruktionen für aufmerksamkeitsstarke Effekte sorgen. Als „Highlight“ unterstreicht gedruckte Elektronik die besonderen Form- und Farbgebungen oder individuelle Details der Verpackungsvarianten. Dank verschiedener Schaltmechanismen überrascht die Leuchtfunktion je nach Bedarf direkt am Point of Sale oder später beim Öffnen der Verpackung, dem Second Moment of Truth.

Um die anspruchsvollen Konsumenten von heute zu erreichen, genügt es oftmals nicht, wenn Verpackungen nur attraktiv sind – sie sollten überraschen, mit dem Verbraucher kommunizieren und im Idealfall mit einem intelligenten Mehrwert überzeugen. Das Thema „Smart Packaging“ nimmt deshalb immer mehr an Bedeutung zu. Getreu ihrem Motto „Rethink Packaging“ arbeitet die rlc | packaging group gemeinsam mit der Verpackungsdesignagentur brandpack kontinuierlich an Lösungen, mit denen Verpackungen auf ungewöhnlichen Wegen für Aufmerksamkeit sorgen. Die neue Konzeptreihe „Lumen“ konzentriert sich dabei auf das Zusammenspiel aus dem gezielten Einsatz von Licht in Verbindung mit individuellen Verpackungskonstruktionen.

„Bei den Varianten der ‚Lumen‘-Reihe ging es uns nicht nur darum, die Verpackungen leuchten zu lassen – das wäre zu einfach“, so Manfred Schmidt, Head of Structural Design & Concepts bei brandpack. „Wir arbeiten das Licht vielmehr in unsere Gesamtideen ein, indem wir beispielsweise gezielt einen Schriftzug illuminieren. So erzielen wir vollkommen neue, wirkungsvolle Effekte, die Verbraucher beeindrucken.“ Möglich macht das eine innovative Technologie, dank derer sich die Schaltkreise, die Batterie und die Schalter im Druckverfahren aufbringen lassen. Der Vorteil: Die einzelnen Bestandteile müssen nicht, wie bei Leuchtlösungen zuvor, manuell in die Verpackung integriert werden. Damit werden leuchtende Verpackungen massentauglich.

Leuchtende Vielfalt
Aktuell stellt rlc in seiner Reihe „Lumen“ vier Varianten vor. Das Konzept „Signs“ nutzt Perforationen am Schriftzug, um das Logo indirekt von hinten zu illuminieren. Greift ein Kunde nach der Verpackung, löst ein Feuchtigkeitssensor auf der Rückseite das Leuchten aus – die Überraschung am Point of Sale ist sicher.

Bei „Shades of Gold“ ist bereits die sechseckige Konstruktion ein Blickfang: Hier sitzen die LEDs an der Vorderseite hinter einzelnen, wabenförmigen Segmenten, die goldfarben gehalten sind und sie gezielt als Akzente betonen. Ein Fühler an der Rückseite reagiert auf die Feuchtigkeit der Haut beim Berühren und fungiert als Schalter.

Das Konzept „Illumination“ verleiht dem Flakon im Inneren der Verpackung einen glamourösen Auftritt und überrascht den Verbraucher beim Öffnen: Ein Sensor aktiviert die LEDs im Boden, sobald der Deckel geöffnet wird – sie lassen den gesamten Flakon von unten erstrahlen.Bei der Entnahme des Primärproduktes erlischt das Licht auf Grund eines weiteren druckempfindlichen Sensors.

Inspiriert vom traditionellen Schattenspiel, bei dem die Schatten eines Gegenstands oder einer Figur auf einer beleuchteten Fläche abgebildet werden, arbeitet das Konzept „Shadowplay“ mit einem semi-transparenten Zellulosematerial: Auch hier aktiviert ein  Sensor an der Rückseite die Beleuchtung, die den Flakon im Inneren von hinten illuminiert und seine Kontur dadurch auf der Vorderseite wie auf einer Leinwand sichtbar macht.

Gelungener Anfang
Die verwendeten Batterien bieten genug Leistung für bis zu zwei Tage Dauerlicht. In den Verpackungen sind sie bei Lagerung oder im Regal bis zu einem halben Jahr haltbar. Die Konzepte „Signs“ und „Illuminations“ sind zusätzlich zum Leuchteffekt mit einer Softtouchfolie und Relieflack versehen, der für eine ungewöhnliche Haptik sorgt; die Vorderseite von „Shadowplay“ wurde mit einem Laser graviert. „Wir haben bei unseren Konzepten Ergebnisse aus der Konsumentenforschung einbezogen um die Sensoren an der richtigen Stelle auf der Verpackung zu positionieren“, so Schmidt. Gemeinsam mit Kunden wird das Unternehmen seine Ideen nun weiter ausbauen. „Da wir bei rlc Verpackungen und ihre Funktionen immer wieder neu denken, sind die Vorschläge, die wir jetzt präsentieren, erste erfolgversprechende Konzepte für Smart-Packaging-Lösungen. Sie lassen sich beispielsweise problemlos mit anderen gängigen Veredelungstechnologien kombinieren und in viele bestehende wie auch neue Designs integrieren.“

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